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Dörfer entwickeln, ländlichen Raum stärken

Nachricht, veröffentlicht am 19.09.2025 von Linus Enke

Fest- und Informationsveranstaltung für acht neue Förderschwerpunkte der Dorfentwicklung ein voller Erfolg

Bild: Jürgen Scheere/TMWLLR
Bild: Jürgen Scheere/TMWLLR

Am 21. August 2025 ehrte Thüringens Landwirtschaftsministerin Colette Boos-John im Augustinersaal in Neustadt an der Orla erfolgreiche Förderschwerpunkte der Dorfentwicklung und überreichte Urkunden an acht neue Gemeinden und Dorfregionen, die im Förderzeitraum 2026–2030 unterstützt werden. Dafür stehen jährlich rund 30 Millionen Euro bereit, vergeben vom Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR).

Die Festveranstaltung bot Gelegenheit zum Austausch zwischen Gemeinden, Ministerium, Landesamt und Fachkammern. Einhellige Einschätzung: Das Programm ist ein zentraler Motor zur Stärkung dörflicher Strukturen.

Im Anschluss informierten Referatsleiterinnen des TLLLR über Verfahren, Antragsfristen und Fördermöglichkeiten wie die Umnutzung ländlicher Bausubstanz, den Ausbau von Freizeit- und Erholungseinrichtungen oder die Einrichtung von Multifunktionshäusern. Wichtiger Termin: nächster Antragsstichtag ist der 15. Januar 2026.

Neue Förderschwerpunkte 2026–2030:

  • Dingelstädt II (Eichsfeld)
  • Mühlhausen Süd (Unstrut-Hainich-Kreis)
  • Heideland Süd (Saale-Holzland-Kreis)
  • Dienstedt-Hettstedt (Ilm-Kreis)
  • Rosenthal am Rennsteig (Saale-Orla-Kreis)
  • Unterland (Sonneberg)
  • Schleusegrund (Hildburghausen)
  • Breitungen/Werra (Schmalkalden-Meiningen)

Hintergrund:


Das Dorfentwicklungsprogramm ist ein zentrales Instrument zur Stärkung des ländlichen Raums. Grundlage ist ein von den Gemeinden gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitetes Entwicklungskonzept (GEK). Mit der Anerkennung können Fördermittel beantragt werden, die aus ELER- und GAK-Mitteln gespeist und mit weiteren Programmen der integrierten ländlichen Entwicklung verknüpft sind.

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